Presse

 

 

"Schlafenessenfahren" 2014

VW T4 Wingamm Ibis.

Ein Aufsatz unseres Wingammfreundes Rudolf Skarics aus Wien in der "autorevue 5/14".

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Wingamm-Freunde in Wemding 2014

 

 

 

 

„Wingamm-Freunde in Leichlingen“, Kölner Stadtanzeiger vom 24. 04. 2013

Passt für die große Reise und in die Parklücke in der Stadt: Wohnmobile aus Verona treffen sich am Wochenende in der Balker Aue. Foto: Britta Berg
Das 2,10 Meter lange Hubbett ist ein Clou der extrem platzsparenden Einrichtung: Peter Jores in seinem Wingamm.

Am kommenden Wochenende rollen die bei Kennern gefragten Wingamm-Mobile im Schwarm über Leichlinger Straßen. Denn in der Balker Aue findet das bundesweite Clubtreffen der deutschen Wingamm-Freunde statt. Von Hans-Günter Borowski Leichlingen.

Für Laien ist es nur ein kleines Wohnmobil. Für seine Besitzer aber ist es ein Traum, den sie sich erfüllt haben, ein Raumwunder von Urlaubsmobil, ein Fahrzeug, das sie in ihr Herz geschlossen haben.Konsequent, dass sich die eingefleischten Liebhaber des Campers zu einem Fanclub zusammengeschlossen haben, die "Wingamm-Freunde". Sie eint, dass sie ein Wingamm-Wohnmobil fahren. Die exklusiv ausgestatteten und technisch ausgetüftelten Ferienhäuser auf Rädern werden von einem Unternehmen in Verona hergestellt. Aus Glasfaserkunststoff sind die rollenden Wohnungen gebaut und absolut wasserdicht. Auf der Basis von VW-T4-Transportern oder Fiat Ducato. Und mit einer hochwertigen Innenausstattung und einem extrem platzsparenden Hub-Bett.

Am kommenden Wochenende rollen die bei Kennern gefragten Mobile im Schwarm über Leichlinger Straßen. Denn in der Balker Aue findet das bundesweite Clubtreffen der deutschen Wingamm-Freunde statt. Organisiert wird das Lager an der Wupper von Peter Jores und seiner Frau Doris. Standort ist vom 25. bis 28. April der Platz des Camping- und Rallyeclubs Opladen, der hinter dem Campingplatz Vorstblick liegt. Erwartet werden 70 bis 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland mit 40 bis 45 Fahrzeugen - viel mehr als bei den stets im Frühjahr und Herbst veranstalteten beiden Clubtreffen im Jahr üblich.

Besuch aus ganz Deutschland

Sie kommen aus Hamburg und München, aus Berlin, Schwedt und dem Saarland. "Mit so vielen Anmeldungen habe ich auch nicht gerechnet", freut sich Peter Jores über den großen Zuspruch. Er ist vielen Bürgern noch aus dem städtischen Jugendzentrum

bekannt, das er bis 1995 geleitet hat. Der leidenschaftliche Camper fährt seit 2001 Wingamm, hat jetzt sein zweites Fahrzeug aus der italienischen Edelschmiede, das mittlerweile 175 000 Kilometer gelaufen ist. Die Jores waren damit bereits in halb Europa auf Tour, in Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien England und der Türkei, in den Beneluxländern und in Polen bis zur Ukraine. In Leichlingen gibt es noch ein zweites Wingamm-Mobil - es handelt sich um Jores' erstes Exemplar, das er 2003 einer Frau verkauft hat und das immer noch in die Ferne rollt.

Der Freundeskreis der Wingamm-Fahrer ist kein eingetragener Verein, sondern eine seit 2002 lose verbundene Interessengemeinschaft. Die nächsten Mitglieder wohnen in Solingen und Köln, Engelskirchen und Düsseldorf. Reihum organisiert ein anderes Mitglied das nächste Treffen. Das Leichlinger Wochenende ist das erste im Rheinland. Vielleicht hat es deswegen einen so großen Zulauf. Die Teilnehmer reisen bereits am Donnerstag an.

Auf dem Ausflugsprogramm stehen am Freitag eine Besichtigung des Rheinischen Industriemuseums in der Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen und eine Bergische Kaffeetafel, am Samstag eine Führung durchs römische Köln und die Altstadt und ein Abend im Clubheim an der Oskar-Erbslöh-Straße. Zur Tradition der Clubtreffen gehören aber nicht nur gemeinsame Unternehmungen, sondern unbedingt auch Kaffeeklatsch, Fachsimpeleien und der Austausch von Urlaubserinnerungen auf den Klappstühlen vor dem geliebten Wohnmobil - diesmal mit dem schönen Blick auf die Burg Haus Vorst über der Wupper.

 

 

„Camper aus einem Guss“, Kölner Stadtanzeiger vom 29. 04 2013

Werner und Hannelore Lasner kamen geradewegs aus Marokko zum Treffen nach Leichlingen. Foto: Britta Berg

Zahlreiche Wingamm-Freunde kamen am Wochenende nach Leichlingen zum Frühjahrstreffen, um zu fachsimpeln. Das erste Mal haben sich die Wingamm-Fahrer vor mehreren Jahren in Tangermünde gesehen. Von Maximilian Stier Leichlingen.

Besuch aus allen Ecken Deutschlands und aus Holland war von Donnerstag bis Sonntag in Leichlingen zu Gast. Zweimal im Jahr treffen sich Wingamm-Freunde aus der ganzen Republik zum Fachsimpeln und um immer neue Regionen Deutschlands kennenzulernen. Ein Wingamm ist ein Camping-Fahrzeug aus einem Guss, von der Größe her mit einem VW-Bulli vergleichbar.

Beim letzten Treffen der Camper, im Herbst in Heilbronn, erklärte sich der Leichlinger Peter Jores bereit, dass Frühjahrstreffen 2013 in seiner Stadt zu organisieren. Und so kamen am Donnerstag nach und nach insgesamt 45 Wingamms in die Blütenstadt auf den Campingplatz "Balker Aue". Das erste Mal haben sich die Wingamm-Fahrer vor mehreren Jahren in Tangermünde gesehen. "Da waren wir noch eine recht kleine Gruppe. Jemand hatte die Idee, alle Teilnehmer vor ihren Fahrzeugen zu fotografieren, die Namen und Telefonnummern aufzuschreiben und alles in einem Büchlein zusammenzustellen", erzählte Organisator Jores.

Wingamm-Treffen in Leichlingen

Zahlreiche Wingamm-Freunde kamen am Wochenende nach Leichlingen zum Frühjahrstreffen, um zu fachsimpeln. Das erste Mal haben sich die Wingamm-Fahrer vor mehreren Jahren in Tangermünde gesehen.

 

 

„Camper aus einem Guss“, Kölner Stadtanzeiger vom 29. 04. 2013, 2. Teil

Foto: Britta Berg

Zahlreiche Wingamm-Freunde kamen am Wochenende nach Leichlingen zum Frühjahrstreffen, um zu fachsimpeln. Das erste Mal haben sich die Wingamm-Fahrer vor mehreren Jahren in Tangermünde gesehen.

"So konnten wir Fahrer miteinander Kontakt halten und weitere Treffen vereinbaren." Weil fast jeder noch weitere Wingamm-Besitzer kannte und anwarb, wuchs die Gruppe zügig. Diese große Gruppe vier Tage lang mit einem abwechslungsreichem Programm bei Laune zu halten und alles zu koordinieren, ist zwar anstrengend. Jores sagt aber, er nehme den Stress gerne in Kauf, weil ihm die Organisation viel Freude bereite. Und in Leichlingen gefiel es den Besuchern ausnehmend gut.

Um seine Wingamm-Freunde zu sehen, hat er die etwa 230 Kilometer lange Strecke aus Kassel auf sich genommen. Darüber kann Peter Krenkel nur lachen. Er hatte den weitesten Weg aller Teilnehmer nach Leichlingen. "Ich komme aus Schwedt an der Oder. Von da aus sind es 780 Kilometer bis hierher!" Auch er fühlt sich wohl in Leichlingen: "Die lange Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt". Die Verabschiedung am Sonntag stand bereits im Zeichen der Vorfreude auf das nächste Mal.
Freitagabend wurde das nächste Ziel bestimmt: Im Herbst geht es gemeinsam nach Schwerin.

 

 

"Sie lieben ihr Wohnzimmer auf vier Rädern“, Solinger Tageblatt vom 27 . 04. 2013

Die Helfer (v. l.): Gisela Schrank, Doris und Peter Jorges und Nicole Olef (linkes Foto). Dr. Hans-Heinrich Müller-Stany mit
seinem selbstgebauten Sternenhimmel. Fotos: Christian Beier

Sie lieben ihr Wohnzimmer auf vier Rädern REISEN Wohnmobil-Fans unter sich: In der Balker Aue findet das Frühjahrstreffen der "Wingamm-Freunde" statt. Von Jutta Schreiber-Lenz Leichlingen. Wenn man den Sternenhimmel herunterklappt, kommt das Bett zum Vorschein. "Hier ist genug Deckenhöhe, es kann also einer schon bequem schlafen, während der andere noch liest oder fern-sieht." Peter Jores ist begeistert. Er ist ehemaliger Leiter des städtischen Jugendhauses und Organisator des diesjährigen Frühlingstreffens seiner "Wingamm-Freunde" in der Balker Aue. Dr. Hans-Heinrich Müller-Stany präsentiert gerade die Neuerungen in seinem Wohnmobil. Neben den neuen "superstarken" LED-Strahlern an der Sitzecke ist es besonders der vermeintliche. Blick ins Firmament. Kleine Lampenpünktchen stehen für ein exaktes Abbild des Nachthimmels: großer und kleiner Bär, der Orion und der Stern, "an dem die Indianer festmachen, ob sie noch gut sehen können, er ist nämlich nicht sehr hell."

Das wechselseitige Begutachten der Fahrzeuge - neue Außenspiegel, besondere Lampen, ein Edelstahl-Auspuff - ist bei den regelmäßigen Treffs der Wingamm-Freunde ebenso wichtig wie der Austausch über tolle Reiseziele oder pfiffige Campingplätze. "Wir sind kein Verein, sondern eine lockere Interessen-Gemeinschaft, die sich ohne Verpflichtungen zweimal im Jahr trifft", erzählt Peter Jores. "Diesmal zum Beispiel sind rund 45 Autos da, aus allen Ecken Deutschlands und auch aus Holland." Jedes Treffen wird abwechselnd von einem "Gastgeber" organisiert Angefangen hat das Ganze vor rund zehn Jahren: Aus Standplatz-Nachbarn wurden gute Bekannte und schließlich Freunde, "Wir wurden immer mehr. Mit dem Internet kommen nun verstärkt Leute hinzu - und es macht Spaß und ist bereichernd, auf diese Weise über den eigenen Tellerrand zu schauen."

Jedes halbjährliche Treffen wird von einem anderen "Gastgeber" organisiert, der zwar die Kosten nicht trägt, aber ein Drei-Tages-Programm zusammenstellt. "Heute Nachmittag hatten wir eine Bergische Kaffeetafel met allem Dröm on Dran; und heute Vormittag waren wir im Rheinischen Industriemuseum", berichtet Peter Jores. Heute geht's nach Köln, und abends wird zusammen in der Balker Aue gefeiert. Wenn er über Wingamms spricht, gerät er ins Schwärmen. "Optimaler Komfort auf so kleinem Raum und dass man in normale Parklücken kommt", seien die Vorteile. In jedem Auto gibt es eine Dusche und ein WC - gerade für Ältere sei das inzwischen sehr wichtig. Die in der Nähe von Verona hergestellten Reisemobile sind natürlich nicht billig: "70000 Euro muss man schon bereithalten", sagt Jores. "Aber sie laufen lang - 175000 Kilometer in zehn Jahren.

Fakten

WOHNMOBIL Das wesentliche Merkmal dieser Fahrzeuge ist der aerodynamische, selbst tragende, vollisolierte Aufbau aus Glasfaserkunststoff (GFK).

TYPEN Wingamms gibt es in verschiedenen Größen.

TREFFEN Die Freunde treffen sich halbjährlich am letzten Wochenende im April und am letzten Wochenende im September